1. Ausgangslage
Pflegegradstatus, Pflegekasse und aktueller Versorgungsanlass bilden die Grundlage.
So sieht eine sortierte PflegeMappe in Kompass-der-Pflege aus.
Bescheide, Befunde, Nachweise – privat abgelegt.
Widerspruchsfrist, MD-Termin, nächste Schritte.
Hausarzt, Fachärzte, Notfallkontakte.
Übersichtlicher Plan mit Dosierung und Zeiten.
Die Angaben gehören zu einem einzigen Pflegeprofil. Dadurch bleiben Bescheid, Frist, Entlassungstermin und die nächsten Aufgaben miteinander verbunden. Der Status „beantragt“ macht beispielsweise sichtbar, dass noch keine Pflegegradentscheidung vorliegt und deshalb Begutachtung, Nachweise und Eingangsbelege wichtig bleiben.
Pflegegradstatus, Pflegekasse und aktueller Versorgungsanlass bilden die Grundlage.
Bescheide, Befunde, Medikamentenplan und Arztkontakte werden dem Fall zugeordnet.
Fristen, Aufgaben und Wiedervorlagen führen von der Information zur konkreten Handlung.
Beginnen Sie mit den Angaben, die Sie sicher kennen. Ergänzen Sie danach Bescheide, Termine und zuständige Kontakte. Fehlende Informationen können später nachgetragen werden. Sensible Daten sollten nur in Ihrem eigenen Konto und nur im erforderlichen Umfang erfasst werden.
Praxisleitfaden
Die Beispiel-PflegeMappe zeigt nicht nur Ablagefelder, sondern den Zusammenhang zwischen Pflegeprofil, Bescheid, Medikamenten, Kontakten, Terminen und nächsten Aufgaben. Eine gute Mappe beantwortet jederzeit drei Fragen: Was ist der aktuelle Stand, welche Entscheidung oder Frist folgt als Nächstes und wer übernimmt die konkrete Handlung?
Beginnen Sie mit Person, Pflegekasse, Versorgungssituation und den dringendsten offenen Entscheidungen.
Halten Sie Zuständigkeiten, Vollmachten und den letzten Bearbeitungsstand nachvollziehbar fest.
Aktualisieren Sie Pflegegrad, Medikamente, Kontakte und Aufgaben gemeinsam, damit keine widersprüchlichen Stände entstehen.
Legen Sie ein Pflegeprofil mit den für Organisation und Versorgung erforderlichen Stammdaten an.
Ordnen Sie Bescheide, Befunde und Nachweise dem passenden Vorgang zu und notieren Sie Eingangs- oder Gültigkeitsdatum.
Übertragen Sie aus jedem Dokument konkrete Fristen, Termine, Rückfragen und verantwortliche Personen.
Prüfen Sie regelmäßig, ob Aufgaben erledigt, nur versendet oder tatsächlich entschieden wurden, und setzen Sie passende Wiedervorlagen.
Die Beispieldaten sind fiktiv und keine Empfehlung für einen konkreten Pflegefall. In der eigenen Mappe sollten nur notwendige Daten gespeichert und Zugriffe gezielt an tatsächlich beteiligte Personen vergeben werden.
Erfassen Sie zuerst stabile Grunddaten und markieren Sie unbekannte Angaben sichtbar als offen.
Übernehmen Sie Datum, Absender, Entscheidung, Frist und erforderliche Reaktion.
Jede offene Handlung braucht eine Person und einen realistischen Rückmeldetermin.
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