Kompassder Pflege

Krankenhaus-Entlassungsassistent

Ordnen Sie die Versorgung vor dem Entlassdatum. Je früher Hilfsmittel, Medikamente, Pflege und Ansprechpartner geklärt sind, desto kleiner ist das Risiko einer Versorgungslücke.

Ziel: innerhalb von 10 Minuten zum ersten Schreiben oder Sofortplan.
Sozialdienst kontaktieren

Entlassdatum, Versorgung und Hilfsmittel schriftlich klären.

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Eilantrag vorbereiten

Pflegekasse über kurzfristigen Bedarf informieren.

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Hilfsmittel-Sofortliste erstellen

Bett, Rollator, Toilettenstuhl, Hausnotruf und Pflegedienstbedarf prüfen.

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Das muss vor der Entlassung geklärt sein

Medizinische Unterlagen

Arztbrief, aktueller Medikamentenplan, Rezepte, Verordnungen und Hinweise zu Wunden oder Nachkontrollen müssen vollständig und verständlich vorliegen.

Versorgung am ersten Tag

Klären Sie, wer die Person abholt, Medikamente bereitstellt, Pflege übernimmt und bei einer Verschlechterung erreichbar ist.

Hilfsmittel und Wohnumfeld

Pflegebett, Rollator, Toilettenstuhl oder andere benötigte Hilfen sollten nicht nur bestellt, sondern geliefert und einsatzbereit sein.

Anschlussleistung und Finanzierung

Pflegedienst, häusliche Krankenpflege, Kurzzeitpflege oder Rehabilitation benötigen jeweils eigene Zusagen, Termine und Kostenklärung.

Ratgeber zum Entlassmanagement · Offizielle Informationen zur Entlassung

Praxisleitfaden

Die Versorgung nach dem Krankenhaus lückenlos vorbereiten

Eine sichere Entlassung verbindet medizinische Informationen mit der tatsächlichen Versorgung ab dem ersten Tag zu Hause oder in einer Einrichtung. Arztbrief, Medikamente, Verordnungen, Hilfsmittel, Transport, Pflegedienst und Nachkontrollen müssen nicht nur beantragt, sondern zeitlich aufeinander abgestimmt und einer verantwortlichen Person zugeordnet sein.

Entlassung nach Hause

Prüfen Sie Zugänglichkeit der Wohnung, Unterstützung in der ersten Nacht und die rechtzeitige Lieferung notwendiger Hilfsmittel.

Kurzzeitpflege oder Heim

Sichern Sie Platz, Kostenklärung, Transport und vollständige Übergabeunterlagen vor dem Entlasszeitpunkt.

Unsichere Anschlussversorgung

Melden Sie offene Versorgungspunkte früh dem Entlassmanagement und verlangen Sie konkrete Zuständigkeiten und Rückmeldetermine.

So gehen Sie konkret vor

  1. 01

    Erfragen Sie den geplanten Entlasszeitpunkt und eine erreichbare Ansprechperson im Entlassmanagement so früh wie möglich.

  2. 02

    Gleichen Sie Medikamentenplan, Rezepte, Verordnungen und Nachkontrollen ab und klären Sie widersprüchliche Angaben vor dem Verlassen der Klinik.

  3. 03

    Bestätigen Sie schriftlich, wer Transport, Pflege, Hilfsmittel, Wundversorgung und die erste Medikamentengabe übernimmt.

  4. 04

    Legen Sie Arztbrief, Notfallkontakte und Warnzeichen griffbereit und vereinbaren Sie einen Rückruf, falls eine zugesagte Leistung nicht startet.

Diese Angaben und Unterlagen bereithalten

  • vorläufiger oder endgültiger Arztbrief
  • aktueller Medikamentenplan samt Rezepten
  • Verordnungen und Lieferbestätigungen für Hilfsmittel
  • Kontakte und Termine der Anschlussversorgung

Wichtige Abgrenzung

Der Online-Assistent kann keine medizinische Entlassungsentscheidung treffen. Bei akuter Verschlechterung oder fehlender sicherer Versorgung ist das Behandlungsteam beziehungsweise der zuständige Notfallkontakt unmittelbar einzubeziehen.

Vom Lesen zum nächsten Schritt

Erster Tag

Legen Sie fest, wer Zugang zur Wohnung hat, Medikamente bereitstellt und bei Problemen entscheidet.

Erste Woche

Bestätigen Sie Hausarzt-, Facharzt-, Therapie- und Pflegediensttermine.

Danach

Prüfen Sie, ob dauerhafter Pflegebedarf, Pflegegrad oder weitere Leistungen neu beantragt werden müssen.

Die Informationen helfen bei der Vorbereitung und Organisation. Verbindlich sind die Angaben der zuständigen Stelle, der konkrete Bescheid oder Vertrag und – wenn erforderlich – eine individuelle fachliche Beratung.